Agility

Agility wurde Ende der 70er Jahren in England von Peter Meanwell nach Vorbild des Springreitens für Pferde erfunden. Ursprünglich nur als Pausenfüller gedacht, gelangte es schnell zum Status einer eigenen Hundesportart. In den 80er Jahren kam Agility durch den Einsatz begeisteter Hundesportler auch nach Österreich. Das Wort “agility” bedeutet übersetzt „Beweglichkeit, Geschicklichtkeit“ – und genau darum geht es.

agility5Der Hund durchläuft, geleitet ausschließlich durch die Stimme seines nebenher laufenden Herrchens oder Frauchens, einen Parcours aus bis zu zwanzig Hindernissen.

Man unterscheidet zwei Disziplinen: Den “A-Lauf” und das “Jumping”. In beiden müssen Sprunghürden, Tunnel und Slalom bewältigt werden, beim A-Lauf gibt es aber zusätzlich verschiedenen Kontakzonengeräte, bei denen der Hund bestimmte Flächen berühren muss.

agility2Ziel ist es, den Parcours in der vorgegebenen Reihenfolge fehlerfrei abzulaufen (Geschwindigkeit ist dabei nicht alles!). In jedem Wettebewerb werden die Geräte anders aufgebaut, so dass der Hund sehr genau auf seinen Hundeführer achten muss.

Dieser Sport eignet sich prinzipiell für jeden Hund – egal ob groß oder klein oder wie alt – Hauptsache, der Vierbeiner ist gesund. Um die Wettbewerbe gerechter zu gestalten, teilt man die Hunde in je drei Größen- und Leistungsklassen ein.

agility1Für Anfänger im Sport und Senioren gibt es zusätzliche Klassen mit besonders niedrigen Hindernissen und einfacherem Parcours. Die Übungen werden alle spielerisch erlernt und machen richtig Spaß. Warum soll man da noch viele Erklärungen abgeben? Das Beste ist: Vorbeikommen, Anschauen und Probieren und Du wirst begeistert sein!

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